WAS IST EIN BETRIEBSMODELL?
Der Abschluss eines Wasserversorgungsvertrages zwischen Städten und privaten Unternehmen ist die Privatisierung von Gewinnen und die Kostenkalkulation.

Einfache erklärung

Das Betriebsmodell ist ein System, bei dem die Bürger und Städte den Bau eines Brunnens bezahlen. Konzerne mit ein paar Politikern kassieren dann Gewinne aus dem Wasserverkauf aus diesem Brunnen.

Aus dem städtischen Wasserwerk   wird alles was Gewinn schafft in die private Firma übereignet, und der ursprüngliche Wassermonopolverwalter wird zu einer Marionette, die vollständig von einer privaten Einheit abhängig ist, und dazu noch die teure Infrastruktur finanzieren muss. Das Wasserwerk verliert nicht nur die Gewinne aus dem Wasserverkauf, aber aufgrund der zweifelhaften Verträge auch um die EU-Subventionen, weil die EU grundsätzlich die Gewinne der Privatfirmen nicht subventioniert.

Die einflussreichen Kommunalpolitiker, die die Interessen von Privatunternehmen verteidigen, haben vor den Stadträten die Verträge mit Konzernen so präsentiert, als ob ein strategischer Investor in das Wasserwerk einsteigen wolle. Dazu ist es allerdings nie gekommen. Im Gegenteil.

Wir sagen es nicht einfach.

Folgen?

Welche Situation entsteht?

Die Pflicht Infrastruktur zu finanzieren verbleibt auf den Schultern der städtischen Wasserwerke. Das Recht, Gewinne aus Wasser und Abwasser zu kassieren, bekommt aber eine private Einrichtung, die oft sogar die Buchhaltung der städtischen Wasserwerke führt.

Alles, was Gewinn generiert, wird verkauft. Der Betriebsteil wird verkauft, die Infrastruktur vermietet und das Know-how, das Kundenportfolio, das Recht Wasserkalkulationen durchzuführen, und den Gewinn aus dem Wasserverkauf zu kasieren wird KOSTENLOS an eine private Firma überwiesen.

Anstatt 50-60 Bezirkswasserwerken zu betreiben, die im Eigentum der Städte gewesen wären und die dann den Gewinn in den Wiederaufbau von Wasserleitungen investieren würden, gibt es heute mehr als 2500 private Wasserverkäufer und Zwischenverkäufer, die Gewinne kassieren, die aber die Finanzen nicht wieder in die Infrastruktur reinvestieren.

Dies führt zu weiteren Wasserpreissteigungen und zu dem Verlust der Kontrolle im strategischen Bereich. Außerdem können Subventionen aus der EU nicht gefördert werden.

Wie kann es passieren, dass Konzerne Gewinne kassieren?

Die "Privatisierung" der Wasser- und Abwassergewinne sowie die Kosten für die Erneuerung von Rohren sind national

In den Unterlagen wurde der Stadtvertretung versprochen, dass, bei der Billigung der Verträge, der Wasserpreis in den kommenden 30 Jahren nur um die Inflationsrate steigen wird.

Lie - Vertraglich ist der Preisanstieg nur durch die Inflation gewährleistet

                              cena vody o inflaci - hk-j

Wer könnte dagegen stimmen, wenn die Billigung das "Paradies auf Erden" schafft? Viele Versprechungen tragen betrügerische Manipulationen, die jedoch erst nach Vertragsunterzeichnung entdeckt werden.

Worum gehts?

  1. Geht es um den Verlust der Kontrolle über einen strategischen Rohstoff.

  2. Geht es um eine Gaunerei am Rande des Betrugs?

  3. Geht es um Rentengewinnung, für die die Leute bezahlen?

Bei dem Geschäft mit Wasser profitieren nur die Privilegierten, nicht nur ich bin der Meinung

In Frankreich endet dieses Modell, bei uns wird es eingeführt

Wer hat die ausländischen Unternehmen in den tschechischen Wassersektor eingesetzt?

Das städtische Wasserwerk, das bis dahin ein dominierender Verwalter des natürlichen Monopols in der Region war, wird unter dem Motto " Ein strategischer Partner kommt" ausgesaugt.

Den Stadtvertretern wird auch der direkte Zugang zu den Informationen vorenthalten. Die einzigen Informationen, die die Bürgermeister bekommen, sind die von den Angestellten der Privatunternehmen, und das seit 20-30 Jahren.

IST ES SINNVOLL WASSER ZU VERTEIDIGEN?
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Stellungnahme zur Wasserabwehr

  • Svatopluk Kvaizar Svatopluk Kvaizar Ehemaliger Vize-Vorsitzender von VaK (Wasserwerke und Kanalisationen) Mladá Boleslav und Bürgermeister der Statutarstadt Mladá Boleslav

    Sehr geehrter Herr Novotny!

    Ich muss mich bei Ihnen nicht nur für die Videoaufnahme, sondern auch für Ihre aktive Einstellung in der Wasserproblematik bedanken. Genau dieselbe Situation wie in VaK Prerov entstand im Jahr 2002 der Stadt Mladá Boleslav.Gott sei Dank waren wir im Stadtrat vernünftig und den Vorschlag der Partei ODS (Demokratische Bürgerpartei) "Stimmrechte" von VaK Mlada Boleslav zu verkaufen bei einer Abstimmung nur mit der Differenz von zwei Stimmen abgelehnt. Heute gehören die Wassergebühren nicht zu den niedrigsten, aber dank der EU-Finanzmitteln im Wert von 750 Mio. CZK, für welche die Infrastruktur aufgebaut wurde, verfügen wir heute über eine stabile und hochgeschätzte Gesellschaft, die auch in der Zukunft rationale Entscheidungen in Bezug auf Verwaltung des "kommunalen Brunnens" trifft.  Danke nochmal.

  • MVDr. Stanislav Mišák MVDr. Stanislav Mišák ehemaliger Bürgermeister der Stadt Otrokovice und Landrat der Region Zlín

    Ich schätze Herrn Novotny sehr für alles, was er getan hat, um den Bürgern im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Wasserwirtschaft den Schaden zu enthülen. Má můj obdiv i podporu. Er hat meine Bewunderung und auch Unterstützung. Jeder versteht, dass eine Genehmigung Wasser aus eigenem Brunnen zu verkaufen an einen Fremden zu verschenken und gleichzeitig die Infrastruktur aus eigener Tasche zu finanzieren, unsinnig ist, und unsere eigene Familie beraubt. Warum können es die Leute in diesem Land nicht verstehen und lassen die Betrüge in der Wasserwirtschaft zu? Einfach ausgedrückt: "Es geht darum, Gewinne zu privatisieren und Kosten zu verstaatlichen."

  • Marián Jurečka Marián Jurečka Ehmaliger Landwirtschaftsminister

    Danke, dass Sie mich betreffend die Wasserproblematik durch Ihr Schreiben vom 10. Juli 2018 angesprochen haben. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Sie sich mit der Problematik langfristig beschäftigen.  ... VODA a KOHO VOLIT? Mehr auf Wasserproblematik und die Frage, welche politische Partei soll gewählt werden?

  • Ing. Hana Orgoníková Ing. Hana Orgoníková Ehemalige Abgeordnete und Stadträtin der Statutarstadt Hradec Králové (Königgrätz)

    Sie sind die erste Person, die einfach und umfassend beschreibt, was bei der Privatisierung kommunaler Wasserwerke vor sich geht. Ihre Definition des sogenannten Betriebmodells, "Privatisierung von Gewinnen und Verstaatlichung von Kosten", werden in Zukunft die Leute genau so wiederholen wie Sätze "Die Erde ist rund" und "Und sie dreht sich doch!"

     

Stiftungsfonds

Der Stiftungsfonds ist eine Bürgerinitiative, und alles, was er leistet, wird aus eigenen Mitteln und aus Beiträgen von Personen finanziert, die die gleichen Ansichten über Wasser und dessen Bewirtschaftung haben.

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